Dem Winter in Deutschland entfliehen. Nichts leichter als das! Genau das dachten wir – Thomas und Jannik vom Outdoor- und Wanderblog Trekkinglife – uns auch. Daher haben wir einen kleinen Wanderurlaub an der Algarve in Portugal eingelegt. Statt Minusgraden konnten wir jeden Tag bei 15 Grad und Sonnenschein wandern gehen.

Wandern waren wir auf der Rota Vicentina, genauer gesagt auf dem Fischerweg. Und so viel sei vorweggenommen: der Fischerweg zählt zu den schönsten Wanderwegen weltweit, und das zurecht!

Inhaltsverzeichnis

Wandern in Portugal

© Trekkinglife

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Die Rota Vicentina ist ein Fernwanderwegenetz im Südwesten Portugals in den Provinzen Alentejo und Algarve. Die Wege umfassen 450 Kilometer Wanderwege. Wenn ihr die alle wandern wollt, habt ihr einiges vor euch.

Der Fischerweg ist ein Teil dieser 450 Kilometer und hat insgesamt Länge von 120 Kilometern, bestehend aus 4 Etappen, die um einige Tageswanderungen erweiterbar sind. Der Fernwanderweg ist ein klassischer Küstenweg, sodass wir auf der einen Seite immer den Atlantik hatten, auf der anderen Seite fanden wir unglaublich schöne und abwechslungsreiche Natur.

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Macht aber nicht den Fehler, zu glauben, dass der Weg flach verläuft. Es geht ständig die steilen Klippen bergauf und wieder bergab. Dazu kommt, dass der Weg zu großen Teilen durch Sand führt. Und das ist anstrengend. Sehr anstrengend. Jedes Mal die Füße nach dem Einsinken in den lockeren Sand wieder aus dem selbigen herauszuziehen, kostet Kraft. Und am Ende des Tages wussten wir genau, was wir geleistet haben. Unsere Waden bestätigten das.

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Aber keine Sorge, die Tagesetappen sind von der Länge her (zwischen 15 und 22 Kilometern) sehr gut machbar. Und in dieser wunderschönen Natur bietet es sich an, immer wieder Pausen zu machen. Der Weg führt über Sand, am Strand, über schmale Wanderpfade an den Abgründen der Steilklippen entlang (Achtung: wer Höhenangst hat, sollte ein wenig Abstand halten) und über Fels und Steine.

Die zum größten Teil unberührte Natur entschädigt auch für alle Strapazen. Denn nicht nur der Weg selbst ist anstrengend, auch die den ganzen Tag scheinende Sonne machte uns das Leben schwer. Wüstenähnliche Dünenformationen, steppenähnliche mit der Macchie bewachsene Landschaften und Eukalyptusbwälder wechselten sich auf dem Weg ab. Ein Traum!

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Die bereits erwähnte Sonne war erbarmungslos und das schon im Februar. Daher ist eine Kopfbedeckung Pflicht!
Wir raten euch von einer Wanderung im Hochsommer zwischen Juni und August ab, da ist es an der Algarve viel zu heiß, auch wenn der Wind vom Atlantik ständig bläst. Das Wandern macht dann definitiv keinen Spaß.

Auch kommt ihr während der Etappen durch keine Orte, das heißt ihr könnt den ganzen Tag keine Wasservorräte auffüllen. Nehmt daher genug zu trinken mit, wir raten zu 2 Litern Wasser oder mehr. Lediglich an den Etappenstartpunkten und –endpunkten seid ihr in Dörfern. Hier findet ihr kleine Supermärkte, die die wichtigsten Lebensmittel verkaufen.

Fazit zum Fischerweg
Der Fischerweg ist ein Traum! Ohne zu übertreiben. Wir waren und sind immer noch biede restlos begeistert von diesem Weg, der alles, was man sich unter einem Wanderweg vorstellt vereint. Perfekte Wege und eine traumhafte Landschaft – dazu das permanente beruhigende Meeresrauschen. Was will man mehr? Wenn ihr genauere Informationen über die einzelnen Etappen oder auch Unterkünfte bekommen wollt, schaut in unserem sehr ausführlichen Artikel zum Wandern auf dem Fischerweg  vorbei.

Zum Schluss noch ein Dank an Andrea, dass wir diesen Gastartikel schreiben durften!

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