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Costa Rica Reisezeit

Costa Rica Reisezeit
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Das Land zwischen den Meeren  

Bei einem Blick auf die Weltkarte kann man Costa Rica schon mal übersehen (Costa Rica Reisezeit), denn schließlich ist das mittelamerikanische Land mit 51 100 km²  gerade mal so groß wie Niedersachsen.

 

„Klein aber oho“- das Sprichwort passt zu Costa Rica, denn trotz der überschaubaren Größe hat das Land unglaublich viel zu bieten.  

Beste Reisezeit und geografische Lage Costa Ricas  

Die beste Reisezeit für Costa ist in der Trockenzeit, die sich von Dezember bis April erstreckt. In diesen Monaten lockt das Land mit sommerlichen Temperaturen, viel Sonne und nur  gelegentlichen Schauern. Beste Voraussetzungen also, um eine Reise nach Costa Rica in vollen Zügen genießen und das kleine Land zu erkunden. Denn Costa Rica bietet eine große Vielfalt an verschiedenen Landschaften und es gilt als  einer der artenreichsten Länder der Welt.  

Aber nicht nur Naturliebhaber, sondern auch Badenixen kommen hier auf ihre Kosten. Schließlich kann Costa Rica mit einer gleich zwei Küsten, nämlich die auf der Karibikseite und entlang des Pazifiks, aufwarten. Die Karibikküste bietet exotische Mangrovensümpfe, türkises Wasser, feine Sandstrände und eignet sich zum Surfen und Baden gleichermaßen.

Die Pazifikküste überzeugt mit kilometerlangen, einsamen Stränden und kleinen vorgelagerten Inselchen, die sich hervorragend zum Tauchen und Schnorcheln eignen. Im Norden grenzt das Land an Nicaragua und im Südosten an Panama. Grenzübergänge sind recht einfach zu meistern, sodass sich bei einer längeren Reise auch Besuche in den Nachbarländern anbieten.    

Naturelle Vielfalt auf kleinen Raum  

Auch wenn man keine Abstecher nach Panama oder Nicaragua unternehmen möchte, kommt bei einer Reise nach Costa Rica garantiert keine Langeweile auf. Denn Costa Rica bietet eine unglaubliche Vielfalt von Naturerlebnissen und atemberaubenden Landschaften auf kleinsten Raum. Im nördlichen und zentralen Teil des Landes locken grüne Täler, Vulkane, heiße Quellen, steile Gebirgsketten und immergrünen Nebelwälder.

Hier sind die Temperaturen mit ca. 20-25 Grad etwas kühler als an den Küsten.   Ansonsten ist das Klima tropisch, mit einer hohen Luftfeuchtigkeit, die dazu führt, dass der Hauptteil des Landes mit dichtem Dschungel bewachsen ist. Costa Rica ist eines der wenigen Länder, in denen der Regenwald an den Küsten direkt in den Strand übergeht. Nicht nur in den zahlreichen Nationalparks des Landes kann man die Artenvielfalt mit eigenen Augen sehen. Costa Rica Reisezeit

Verschiedene Affen, Papageien und Tukane, bunte Schmetterlinge und Faultiere sind nur einige Tierarten, die in den Wäldern von Costa Rica zu Hause sind und die man bei einer Wanderung beobachten kann. Für alle Naturliebhaber ist ein Besuch in Costa Rica daher immer ein besonderes Erlebnis.  

Pura Vida in Costa Rica!  

Costa Rica ist im Gegensatz zu anderen mittel- oder südamerikanischen Ländern ein sehr sicheres Reiseziel. Auch für Alleinreisende ist das Land einfach und sicher zu bereisen. So ist Costa Rica auch eines der wenigen Länder, welches komplett ohne Militär auskommt. Das Geld wurde von der Regierung lieber in Bildung und Naturschutz gesteckt.   Die Einwohner, die sich selber als Tico´s oder Tica´s bezeichnen sind sehr gastfreundlich, offen und haben immer ein Lächeln auf den Lippen.

Gesprochen wird in Costa Rica übrigens spanisch, in viele touristischen Gebieten kommt man allerdings auch mit Englisch weiter.   Zu jeder Tageszeit wird man mit einem freundlichen „Holá“ oder dem für Costa Rica typischen „Pura Vida“ begrüßt. Dies heißt übersetzt so viel wie das „volle Leben“.

Und genau nach diesem Grundsatz versuchen die Ticos auch zu leben. „Pura Vida“ beinhaltet das meiste aus dem Leben herauszuholen, es in vollen Zügen zu genießen und dabei Interesse an seinen Mitmenschen zu zeigen und die Natur, die Costa Rica bietet, wertzuschätzen.

Bild von Ömer Faruk OĞAN auf Pixabay